Herbert Kickl verteilt wieder Gulasch – und verrät, was ihm vom Zwiebelschneiden blieb

Herbert Kickl
Für Herbert Kickl gehört der Gulaschkessel am Nationalfeiertag offenbar inzwischen zur politischen Tradition. Der FPÖ-Chef stand beim „Neutralitätsfest“ seiner Partei in Wien erneut selbst am Herd und verteilte Portionen an die Besucher. Das Fest der Freiheitlichen fand unter dem Motto „Für Festung Österreich“ statt. Dabei blieb es nicht allein bei politischen Botschaften: Kickl sprach auch über die Nebenwirkungen der Vorbereitungen. Vom Zwiebelschneiden würden ihm, wie er selbst sagte, noch immer die Augen brennen. Eine kleine persönliche Bemerkung, die dem Auftritt zwischen Festreden und Gulasch-Ausgabe eine ungewöhnliche Note gab. Der Nationalfeiertags-Auftritt hat für Kickl mittlerweile den Charakter eines wiederkehrenden Rituals. Statt sich bei der Veranstaltung nur an die Spitze der Partei zu stellen, packt er beim Servieren mit an und sucht so den direkten Kontakt zu den Gästen. Das Gulasch wird dabei ebenso Teil der Inszenierung wie das Bekenntnis zur österreichischen Neutralität. Die Bilder vom Fest zeigen Kickl gemeinsam mit weiteren Personen beim Ausschenken und Rühren des Essens. Der Titel der Veranstaltung setzte auf ein starkes Schlagwort; Kickls eigene Anekdote fiel dagegen deutlich alltäglicher aus. Laut dem Bericht nahm er die gereizten Augen vom Zwiebelschneiden mit Humor und ließ sich davon nicht davon abhalten, das Gulasch persönlich auszugeben.
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Was wir bisher wissen

Herbert Kickl ist österreichischer Politiker und FPÖ-Vorsitzender. Die Presse berichtet über seine politischen Auftritte – zuletzt über Gulasch-Ausgabe beim Neutralitätsfest und scharfe Kritik an der Regierung.

Das Neueste: Nach der Gulasch-Ausgabe beim Neutralitätsfest, bei der Kickl laut Presseberichten auch vom Zwiebelschneiden erzählte, legte er in einer Videoansprache nach: Berichten zufolge attackierte er Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und warnte vor einem „Neutralitäts-Ausverkauf“.