Meghan unter Druck: Royal-Experte fragt nach ihrem Umgang mit den Vorwürfen gegen den Vater

Meghan, Duchess Of Sussex
Neue Vorwürfe gegen Thomas Markle Sr. rücken Herzogin Meghan erneut in den Fokus. Gegen ihren Vater wird auf den Philippinen wegen des mutmasslichen Besitzes von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs ermittelt. Sein Sohn Thomas Markle Jr. soll das Material entdeckt und Anzeige erstattet haben. Die Ermittler untersuchen den Laptop des 82-Jährigen; laut dem Bericht wurden zahlreiche Dateien sichergestellt. Ein Ergebnis der forensischen Prüfung stand zunächst noch aus. Meghan soll bereits 2018 oder 2019 von den Anschuldigungen erfahren haben. In einer damaligen Stellungnahme habe sie die Vorwürfe als «widerlicher, als man es sich jemals vorstellen könnte» bezeichnet und sich zutiefst bestürzt gezeigt. Der britische Royal-Experte Richard Fitzwilliams nennt die Geschichte gegenüber Blick bizarr. Zugleich wundert er sich darüber, wie die Vorwürfe in die damalige Auseinandersetzung der Herzogin mit dem Königshaus passen. Fitzwilliams hält es für schwer vorstellbar, wie belastend die Nachricht für Meghan gewesen sein müsse. Bei ihrem späteren Interview mit Oprah Winfrey habe sie jedoch den Mitgliedern der Königsfamilie und ihrem royalen Leben die Verantwortung für ihren Gemütszustand gegeben, sagt der Experte. Dass die mögliche Belastung durch die Vorwürfe gegen ihren Vater dabei nicht stärker zur Sprache gekommen sei, wirft für ihn Fragen auf. Seine Einschätzung bleibt dabei eine persönliche Deutung; der Bericht belegt nicht, was Meghan zu diesem Zeitpunkt im Einzelnen wusste oder mit wem sie darüber sprach. Auch Prinz Harrys Verhältnis zu seinem Schwiegervater spricht Fitzwilliams an. Der Experte fragt, weshalb Harry Thomas Markle nicht getroffen habe, als er und Meghan sich 2017 verlobten. Markle sei als zurückgezogen beschrieben worden, zugleich habe man ihn bei der Hochzeit seiner Tochter erwartet. Dazu kam es nicht. Der Royal-Experte erinnert daran, dass Meghan und Harry später in die USA zogen und ihre Beziehung zum Königshaus öffentlich in eine schwere Krise geriet. Die Ermittlungen gegen Thomas Markle laufen nach Angaben des Artikels weiter. Bis die Auswertung des Computers abgeschlossen ist, bleiben die Vorwürfe mutmasslich. Im Zentrum der öffentlichen Debatte steht dennoch auch Meghan: nicht wegen einer bestätigten Kenntnis aller Details, sondern wegen der Frage, wie ihre frühere Reaktion und die damaligen familiären Brüche zusammenhängen.
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