Norbert Nemeth überraschend mit 57 Jahren gestorben – FPÖ trauert um Kickl-Vertrauten

Norbert Nemeth
Die Nachricht kam für die Freiheitlichen völlig unerwartet: Norbert Nemeth ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Der langjährige FPÖ-Klubdirektor und Nationalratsabgeordnete starb laut Bericht am Dienstagabend. Innerhalb der Partei galt er als enger Vertrauter von Herbert Kickl und als eine prägende Figur im Parlamentsklub. Nemeth war seit November 2006 Klubdirektor der FPÖ und damit über viele Jahre in die parlamentarische Arbeit der Partei eingebunden. 2017 übernahm er den Vorsitz des Atterseekreises. Bei der Nationalratswahl im selben Jahr gewann er zwar ein Mandat, verzichtete aber darauf. Stattdessen wirkte er im FPÖ-Team mit, das an den Regierungsverhandlungen unter Sebastian Kurz beteiligt war. Auch nach der Nationalratswahl 2024 blieb Nemeth eine zentrale Person in der Partei. Er kandidierte auf Platz neun der FPÖ-Bundesliste und gehörte erneut zum Verhandlungsteam. Am 24. Oktober 2024 wurde er schließlich als Abgeordneter im Nationalrat angelobt. Damit verband er seine langjährige Funktion als Klubdirektor auch mit einem Mandat im Parlament. Die FPÖ reagierte laut Aussendung mit großer Bestürzung auf seinen Tod. Nemeth sei bis zuletzt eine tragende Persönlichkeit der freiheitlichen Bewegung gewesen und habe über Jahrzehnte an deren programmatischer und inhaltlicher Entwicklung mitgewirkt, hieß es. Die Partei sprach den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus. Der Tod des langjährigen Funktionärs markiert einen schweren Verlust für den FPÖ-Parlamentsklub.
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