Sandra Casalini spricht offen über Körperbehaarung: «Keine Lust mehr auf den Seich»

Scham rund um den eigenen Körper beschäftigt viele – auch Sandra Casalini. In einer aktuellen Folge des Beziehungspodcasts «intim&laut» spricht die Blick-Gesellschaftsredaktorin darüber, wie sie heute mit dem Thema Körperbehaarung umgeht. Dabei wird deutlich: Sie möchte sich davon nicht länger so stark unter Druck setzen lassen.
Gemeinsam mit Paartherapeutin Ramona Zenger nimmt Casalini das Thema Scham unter die Lupe. Im Gespräch erzählt sie, dass sie aufgehört hat, sich für ihre Körperbehaarung zu schämen – zumindest teilweise. Damit teilt sie eine persönliche Erfahrung, die im Alltag vieler Menschen eine Rolle spielt, aber oft lieber für sich behalten wird.
Der Titel der Folge bringt ihre Haltung pointiert auf den Punkt: «Keine Lust mehr auf den Seich.» Casalini macht damit klar, dass sie nicht mehr jede Erwartung an den eigenen Körper einfach übernehmen möchte. Zugleich zeigt ihre Einschränkung, dass solche Veränderungen nicht zwingend von heute auf morgen vollständig gelingen müssen.
Im Podcast geht es nicht nur um eine einzelne Pflegegewohnheit, sondern um den Umgang mit Unsicherheit und den Blick auf den eigenen Körper. Die beiden Gesprächspartnerinnen sprechen darüber, wie Scham entsteht und weshalb es entlastend sein kann, eigene Grenzen und Entscheidungen ernster zu nehmen.
Casalinis Einblick bleibt persönlich und zurückhaltend: Sie berichtet von einem Schritt, den sie für sich gemacht hat, ohne daraus eine allgemeingültige Regel abzuleiten. Für Zuhörerinnen und Zuhörer bietet die Folge damit einen offenen Anlass, eigene Vorstellungen und den Druck von aussen zu hinterfragen.
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