Xherdan Shaqiri hält trotz jahrelangem Streit an seiner Luxusvilla fest

Der jahrelange Streit um Xherdan Shaqiris geplantes Haus in Rheinfelden ist juristisch beendet. Auf dem Grundstück am Kapuzinerberg steht allerdings weiterhin das alte Gebäude. Wann der Bau beginnt, lässt der FC-Basel-Captain offen. Gegenüber CH Media bekräftigte Shaqiri über die Medienstelle des Clubs, dass er an seinen Plänen für die Villa festhalte.
Die Bewilligung für das Vorhaben ist seit Ende 2025 rechtskräftig. Stadtschreiber Roger Erdin bestätigte dem Medium, dass das Verwaltungsgericht das Bauprojekt bewilligt habe. Zum Zeitplan oder zur tatsächlichen Umsetzung könne die Stadt keine Angaben machen. Auch Shaqiri selbst wollte sich dazu nicht äussern.
Das Baugesuch hatte bereits 2021 für Diskussionen gesorgt. Vorgesehen ist ein rund 270 Quadratmeter grosses Einfamilienhaus mit Pool, Jacuzzi, Pergola, vier Terrassen und einem Balkon. Die damaligen Unterlagen bezifferten die Baukosten auf ungefähr 2,8 Millionen Franken. Anwohnende erhoben Einwände und verwiesen unter anderem auf möglichen Schattenwurf, Lichtemissionen und die Gestaltung des Gebäudes.
Nach Änderungen erhielt das Projekt 2022 zunächst eine Bewilligung. Diese wurde Anfang 2024 vom Aargauer Verwaltungsgericht aufgehoben. Shaqiri zog den Entscheid weiter und bekam im März 2025 vor Bundesgericht recht. Im anschliessenden Verfahren gab das Verwaltungsgericht im Oktober desselben Jahres grünes Licht. Als Auflage müssen an sämtlichen Fenstern, auch im Treppenhaus, Storen angebracht werden, um mögliche Lichtemissionen zu begrenzen.
Ein Nachbar, der sich am Konflikt beteiligt hatte, wohnt laut Shaqiris Aussage inzwischen offenbar nicht mehr in der Gegend. Ob der Fussballer selbst später in die Villa ziehen wird, ist weiterhin unklar. Nach Angaben der FCB-Medienstelle lebt er derzeit in einer eigenen Wohnung in Kaiseraugst, im selben Mehrfamilienhaus wie seine Eltern.
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