Jorge Jesus wollte Cristiano Ronaldo zum Bleiben bewegen – nun plant er ein besonderes Zeichen

Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus wollte Cristiano Ronaldo offenbar davon überzeugen, weiter für die Nationalmannschaft zu spielen. Nach dem endgültigen Rücktritt des 41-jährigen Stürmers sprach Jesus bei Canal 11 über ein Gespräch, das bereits vor der ersten Einberufung stattgefunden habe. Seine Bitte blieb erfolglos: Ronaldo habe die Entscheidung selbst getroffen, erklärte der Trainer, und er müsse sie respektieren.
Dabei machte Jesus deutlich, wie sehr er auf die Erfahrung des langjährigen Kapitäns gesetzt hatte. «Ich habe ihn gebeten, weiterzumachen, bei mir zu bleiben, weil ich ihn an meiner Seite brauche», sagte er dem Sender. Dass sich die beiden beim letzten Zusammenzug im Oktober noch gestritten hatten, hielt Jesus nicht davon ab, den Abschied nun mit Anerkennung zu kommentieren.
Ronaldo habe dem portugiesischen Fussball und dem Nationalteam über viele Jahre viel gegeben, so Jesus. Er sei eine weltweit bekannte Persönlichkeit und ein Vorbild für junge Menschen in Portugal. Der Trainer verwies auch auf die gemeinsame Zeit bei Al Nassr, wo er ein Jahr mit dem Superstar zusammengearbeitet habe. Ronaldo werde, sagte Jesus, für die Mannschaft und das Land eine wichtige Figur bleiben.
Seine Wertschätzung möchte der Coach sogar im Hauptquartier des portugiesischen Fussballverbands sichtbar machen. Dort soll ein grosses Bild Ronaldos im Auditorium aufgehängt werden. Junge Spieler und andere Besucher könnten so sein Vorbild vor Augen haben, erklärte Jesus. Für ihn stehe ausser Frage, dass Ronaldo in den Herzen der Portugiesen und in der Geschichte der Nationalmannschaft weiter präsent sein werde.
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