Vincent Kompany nach Kollaps im Spital: Diagnose Hirnhautreizung

Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany ist die Ursache seiner Beschwerden bekannt geworden. Bayerns Sportvorstand Max Eberl sagte vor dem Pokalspiel gegen Magdeburg, der Trainer habe eine Hirnhautreizung gehabt. Zugleich konnte Eberl Entwarnung geben: Kompany sei inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Der Vorfall ereignete sich am Freitag nach dem Abschlusstraining der Profimannschaft für das Spiel gegen Freiburg. Kompany war danach noch beim Training der Bayern-Amateure, als er plötzlich zusammenbrach. Ein Notarzt wurde alarmiert und der Trainer musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Situation löste beim FC Bayern große Besorgnis aus.
Eberl nannte die Diagnose vor der Pokalpartie in einem Gespräch mit der ARD. Weitere Einzelheiten zu Kompanys Gesundheitszustand wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Auch blieb offen, wann der 40-Jährige wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren kann.
Die Mitteilung des Sportvorstands schafft nach dem dramatischen Zwischenfall erste Klarheit, beantwortet aber nicht alle Fragen zum weiteren Verlauf. Der FC Bayern hatte nach Kompanys Zusammenbruch zunächst auf eine medizinische Abklärung gewartet. Mit der Bekanntgabe der Hirnhautreizung und der Entlassung aus dem Krankenhaus steht nun fest, dass er die Klinik verlassen konnte.
Kompanys Ausfall oder eine mögliche Rückkehr zu einem bestimmten Zeitpunkt wurden in der Erklärung nicht bestätigt. Für den Verein bleibt deshalb abzuwarten, wie sich der Gesundheitszustand des Trainers entwickelt. Eberls Angaben zur Diagnose und Entlassung waren die ersten konkreten Informationen nach dem Kollaps beim Training der Amateure.
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